MINI Cooper Cabrio
05.09
MINI Cooper Cabrio (Baujahr 2006) im Langzeit-Test
Mein MINI Cooper Cabrio in blau von 2006 hat bereits im Frühjahr 2010 als MINI Gebrauchtwagen den Besitzer gewechselt. Bis dahin habe ich den MINI knapp 50.000 Kilometer ausführlich “getestet” und mit viel Freude gefahren. Das MINI Cabrio der ersten Generation unter BMW Regie hat sich sehr schnell Marktanteile erobert und bildete die zweite Karrosserievariante des MINI. Danach folgte die Kombi-Variante MINI Clubman und Ende 2010 folgt als vierte Vaiante der größte MINI aller Zeiten, der 5 türige Countryman. Und mit dem Roadster bzw. dem Roadster Coupé folgen bald weitere MINI Derivate.
Damals hätte kaum jemand geglaubt, dass man den MINI so weit verändern kann, ohne die typischen MINI Gene zu verlieren. Aber das hat das Design-Team im BMW Headquarter sehr genial und evolutionär geschafft. Trotz über 4 Meter Länge ist der Countryman eindeutig ein MINI. Und auch wenn man den aktuellen MINI Hatchback – so heißt der kleine 3 Türer – neben seinen Uhrahn stellt ist man erstaunt, wie ähnlich sich die beiden sehen, obwohl sie technisch und von der Größe her völlig verschieden sind.
Mein Mini Cooper Cabrio hat auf seinen knappen 50.000 Kilometern keinen außerplanmäßigen Werkstattbesuch gebraucht auch wenn ich – wie gesagt – sehr gerne in die MINI Werkstatt fahre weil danach alles erledigt ist und das Auto außen und innen wieder schön sauber ist
Aber keine Angst, meine MINIs wurden und werden auch so geliebt. Dazu gehört auch die gelegentliche komplett Handwäsche mit anschließender Hartwachs-Politur. Das pflegt den Lack und erhält den Wert. Aber auch im Innenraum wurde und wird mit allerlei Pflegemitteln gearbeitet, vor allem die Leder-Teile an Lenkrad, Gangschaltung, Handbremse und an den Stoff-Leder-Kombisitzen freuen sich über eine gute Lederpflege. Und spätestens beim Wiederverkauf auf dem Gebrauchtwagen Markt merkt man, dass es sich lohnt seinen MINI zu pflegen.
Aber jetzt zum Wesentlichen, den Fahreindrücken. Das MINI Cabrio der letzten Generation war bereits sehr agil, das Fahrwerk bereitet jede Menge Freude, vor allem wenn man auf kurvigen Landstraßen in Richtung Gebirge unterwegs ist vergisst man schnell die Welt um sich herum und freut sich schon am Kurvenausgang auf die nächste Kurve. Dabei vermittelt das Fahrwerk immer das Gefühl, noch massig Potenzial zu hebn, auch doppelt so viel Motorleistung würde es vermutlich locker wegstecken. Das heißt aber nicht, dass der Cooper mit seinen 115PS zu schwach gewesen wäre. Er ist spritzig, hänt gut am Gaspedal und der Frontantrieb ist erstaunlich gut von den Rüpckmeldungen des Lenkrads entkoppelt.
Vom Verbrauch her war der letzte Coope kein Wunder, allerdings hat es – wie so oft – der Fahrer selbst in der Hand bzw. im gasfuß. Wer vorsichtig und vorausschauend fährt kann auch mit unter 7 Litern/100 Kilometern auskommen, wer den Cooper aber stets zügig und im oberen Leistungsbereich fährt schafft es auch an die 10 Liter zu kommen.
Mein Fazit zum MINI Cooper Cabrio:
Ein super Auto, das sowohl offen als auch geschlossen oder mit dem halb geöffneten Schibedach einfach sehr viel Spaß macht und wer viel mit dem Auto unterwegs ist, kann sich immer wieder mit und über seinen MINI freuen.
